Gut gebettet bei Osteoporose

Unsere Tipps und Hinweise für Osteoporose-Patientinnen und -Patienten. Zum herunterladen und ausdrucken.

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Schmerzender Rücken?

Wachen wir z.B. oft wie zerschlagen auf und schmerzt der Rücken, ist es Zeit für einen Blick  in das Innere des Bettes.

  • Wie alt ist es?
  • Sind Federung und Matratze ausgeleiert?
  • Passen sie  sich eigenen Bedürfnissen an?
Nicht nur der Schlaf, auch das Bett ist uns so vertraut, dass wir uns meist wenig Gedanken darüber machen.
Doch  das eine Drittel des Lebens, das wir im Schlaf  verbringen, liegen wir im Bett. Der beste Grund,  an diesem schönen Ort für Qualität zu sorgen.

Wann zum Arzt?

Wenn sich nicht sicher sind, ob Sie tatsächlich an Schlaflos- igkeit leiden, können Sie folgende Fragen beantworten:

  • Haben Sie oft Probleme beim Einschlafen?
  • Wachen Sie morgens zu früh auf?
  • Wenn Sie nachts häufig aufwachen, haben Sie dann Mühe, wieder einzuschlafen?
  • Fühlen Sie sich oft erschöpft, wenn Sie morgens aufwachen?
  • Hat Schlafmangel einen Einfluss auf Ihre Stimmung während des Tages (angespannt, reizbar, deprimiert)?
  • Hat Schlafmangel einen Einfluss auf Ihre tägliche Arbeit?
Falls Sie mehr als zwei Fragen mit „Ja“ beantwortet haben oder falls Sie die dritte Frage bejaht haben, sollten Sie das Ergebnis dieses Text mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen.

Sie/Er wird Sie wenn nötig an ein spezialisiertes Schlafzentrum überweisen.

Quelle: Alles was Sie schon immer über den Schlaf wissen wollten, Worldwide Project on Sleep and Health , S. 31 f.

Gesundheit – Wer besser schläft, lebt glücklicher.

Der Schlaf ist, neben einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung, die wichtigste Säule Ihrer Gesundheit. Von ihm hängt unsere Leistungsfähigkeit ab.

Viele Faktoren tragen zum guten oder schlechten Schlaf bei:
  • Gesundheit oder Krankheit, körperliche und seelische Konstitution, persönliche Lebensweisen und Verhalten, Entspannung oder Belastung in Beruf und Privatleben,
  • Umwelteinflüsse, Bett (Bettgestell, Unterfederung, Matratze, Bettzeug) und vor allem: das Schlafzimmer.
Häufig zu wenig Beachtung wird dem Schlafzimmer geschenkt. Einige Tipps für Ihren intimsten Raum:
  • Das Schlafzimmer sollten Sie im ruhigsten Zimmer Ihres Zuhauses einrichten. Sie verbringen darin rund einen Drittel Ihres Tages bzw. Ihrer Nacht. Selbst ein Weckerticken von 30 dB ist zu laut und kann den Schlaf stören.
  • Am Besten stellen Sie Ihr Bett an eine Innenwand und nicht zu nah am Fenster auf.
  • Versuchen Sie auch verschiedene Himmelsrichtungen aus.
  • Wählen Sie Bettgestell, Einlegerahmen, Matratze und Bettzeug sorgfältig aus. Pflegen Sie Ihr Bett und halten Sie es in gutem Zustand.
  • Wir empfehlen Ihnen Ihr Schlafzimmer in gedämpften Farben zu gestalten. Bestens eignen sich blau, grün und gelb in sanften Tönen. Starke Rottöne wirken oft zu anregend und sollten mit Bedacht eingesetzt werden.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie im Dunkeln liegen können und dass die Temperatur zwischen 16 und 18 Grad liegt. Auf keinen Fall darf das Zimmer zu kalt sein, da Ihr Körper sonst gehen Kälte „arbeiten“ muss.
  • Lüften Sie Ihr Schlalfzimmer vor dem Schalfengehen und nach dem Aufstehen.
  • Befeuchten Sie Ihr Schlafzimmer ausreichend. Falls nötig legen Sie ein feuchtes Handtuch über die Heizung oder schaffen Sie einen Luftbefeuchter an. Vorsicht: In feuchten Schlafzimmer (Luftfeuchtigkeit von mehr als 55 %) sind auch Hausstaubmilben gerne Gäste.
  • Vermeiden Sie es, Elektrogeräte im Schlafzimmer zu haben, erkundigen Sie sich gegebenenfalls über Massnahmen gegen Elektrosmog.
  • Wenn ein Partner und dem Schnarchen etc. des anderen leidet, wären getrennte Schlafzimmer eine Überlegung wert.
Quelle: Alles was Sie schon immer über den Schlaf wissen wollten, Worldwide Project on Sleep and Health , S. 10 .